Im Blickpunkt | SEA-invest - Abidjan (CI)

Projekt

  • Behandlung von Terminalabwässern
  • 200 m³/Tag

Überblick

SEA-invest hat sich zu einem der weltweit größten Betreiber von Schüttgut-Terminals, Frucht- und Flüssiggut-Terminals entwickelt. Die Gruppe operiert in nicht weniger als 25 Häfen, darunter mehrere in Afrika. In Abidjan, Côte d' Ivoire, dem wirtschaftlichen Zentrum Westafrikas, werden mit den Investitionen der SEA jährlich 100 000 Tonnen Erz umgeschlagen. Die Rohstoffe werden auf dem Landweg aus dem gut 1.300 km entfernten Burkina Faso geliefert.

Bei der Lagerung und dem Umschlag der Erze fallen zwei Arten von Abwässern an. Auf der einen Seite gibt es Regenwasser, das auf die großen Mengen an Erzen gelangt, die im Freien gelagert werden und in denen bestimmte Metalle und andere Stoffe auslaugen. Andererseits werden alle LKWs beim Verlassen des Geländes in eine Radwäsche gespült. Die Hauptverschmutzung im Abwasser betrifft Zink, Cadmium und Blei. TREVI lieferte die Planung, den Bau und die Inbetriebnahme einer chemisch-physikalischen Reinigung dieses Abwassers, die für einen Durchfluss von 15 m³/h ausgelegt war.

Realisierung

Dort wird das Abwasser in einem Puffer von 500 m³ zwischengelagert und in den physikalisch-chemischen Reaktoren in den Containermodulen aufbereitet. Das gereinigte Wasser wird in einem Puffer von 300 m³ aufgefangen. Von hier aus wird das Wasser in der Reifenwaschanlage wiederverwendet, was ebenfalls viel Stadtwasser spart. Die gesamte Anlage wurde größtenteils vorgefertigt und in einem 40 "Container und zwei 20"-Containern montiert und modular vor Ort installiert. Um den großen Herausforderungen an ein langfristiges Management gerecht zu werden, wurde der Einsatz von lokal verfügbaren und wartungsfreundlichen Produkten eingesetzt, nach der Inbetriebnahme eine intensive Schulung durchgeführt und eine internetbasierte Schnittstelle für eine adäquate Nachbereitung bereitgestellt.

Vorderansicht Container

Schlammbehälter und Reaktoren