Weitere Nachrichten | Die Früchte von 25 Jahren Trevi ernten

 

Trevi Umwelttechnik und -beratung hat sich seit 1992 zu einem weltweiten Partner in den Bereichen Wasser, Luft, Boden und Energie entwickelt. Bemerkenswert ist, dass Trevi in eigene Initiativen für grüne Energie investiert. "Unsere Technologie zur Erzeugung von Strom aus Biomasse durch Fermentation ist eine Erfolgsgeschichte", sagt Stefaan Deboosere.

Trevi wurde 1992 von den ehemaligen Kollegen Stefaan Deboosere und Jacky Mortelmans mit den Brüdern Peter und Frank Vandeputte gegründet. "Bald war unser Standort am Kortrijksesteenweg in Gent zu klein und wir zogen in die Sint-Denijslaan. Als wir dort die rund 40 Mitarbeiter überschritten hatten, kauften wir ein leeres Gebäude auf dem ehemaligen Arbed-Gelände in Gentbrugge. Bis 2004 haben wir diese in moderne Büros, Werkstätten und Labors umgewandelt. Inzwischen sind noch viele Mitarbeiter aus den Anfangsjahren an Bord und die vier Gründer sind immer noch Geschäftsführer", sagt Stefaan Deboosere, der zusammen mit Jacky Mortelmans für die operative Führung der Gruppe verantwortlich ist. Von 2004 bis 2014 wurde Trevi zehnmal als Trends Gazelle für schnell wachsende Unternehmen ausgezeichnet und war zweimal Voka-Botschafter für die Region Gent. "Wir sind von Anfang an permanent gewachsen, zum einen durch zufriedene Kunden und zum anderen durch eigene Entwicklungen und Akquisitionen. Heute verfügen wir über ein multidisziplinäres Team aus Umweltberatern, Prozessexperten, Programmierern und Installateuren. So können wir alle Probleme von A bis Z lösen. Wir haben Projekte in mehr als 40 Ländern realisiert, vor allem in der Luftreinigung arbeiten wir weltweit. Darüber hinaus sind wir in verschiedenen Nischenmärkten tätig, wie z.B. Audits zur Wasseraufbereitung im Automobilbereich. Wir arbeiten immer noch für unseren ersten Kunden, Volvo, in Belgien und Schweden, und international unter anderem für Ford und Toyota. Und in der Gülleverarbeitung sind wir beispielsweise Marktführer in Belgien.

Stromerzeuger

Vor zehn Jahren machte Trevi einen bemerkenswerten Schritt in Richtung Energie. "Gemeinsam mit Biogastec haben wir ein europäisches Patent für ein Biomasse-Fermentationsverfahren, kombiniert mit einem Gärrestaufbereitungsverfahren, der Restflüssigkeit, erhalten. Basierend auf diesem technologischen Wissen haben wir mit Partnern in Biogaskraftwerke investiert. Wir haben Kraftwerke in Rumbeke (2008), Halle (2009), Moorslede (2010), Ardooie (2012) und Menen (2014) gebaut. In diesem Jahr begann der Bau einer 9-MW-Anlage in Grobbendonk, einer in Belgien einzigartigen Anlage. Wir verarbeiten organische Abfälle zu Biogas, das wir zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. Die Wärme wird zum Teil intern im Verarbeitungsprozess genutzt und zum Teil an benachbarte Unternehmen geliefert. Für den Verkauf des Stroms wurde 2012 die Tochtergesellschaft Trevion gegründet, die als echter Energielieferant für Unternehmen und Privatpersonen fungiert. "Die Investitionen und Entwicklungen für Energie durch Vergärung aus Biomasse waren ein Erfolg.

Zukunftspotential

Die Trevi-Gruppe beschäftigt derzeit 110 Mitarbeiter in Gentbrugge, Oevel, Roeselare und Nordfrankreich. Für die Zukunft will sich Deboosere nicht festlegen."Unsere Philosophie der letzten 25 Jahre war es, zu sehen, was kommt. Jetzt profitieren wir von 25 Jahren Entwicklung und Investitionen: Seit der Gründung im Jahr 1992 ist der Umsatz Jahr für Jahr gewachsen. In diesem Jahr ist die 50-MillionenEuro-Marke für die gesamte Gruppe in Sicht. Das Wichtigste ist, dass wir uns durch ein komplettes Leistungsspektrum auszeichnen, das vom Audit über die Pilotinstallation bis hin zur Mitinvestition in den Bau und den späteren Betrieb reicht, und zwar für Wasser, Boden, Luft und Energie. Der gesamte Markt für Umwelttechnik wächst weiter und von Belgien aus haben wir einen Wissensvorsprung. Es gibt noch viel Potenzial und wir haben Platz dafür.

 

Quelle: VOKA Jubilee