Wasser | Verdampfer

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Tertiäre Wasseraufbereitung: Verdampfer

Ziel

  • Umfangreiche Reinigung zur Kondensatqualität
  • Salzkonzentration, Verschmutzung

Prinzip

Die Verdampfung ist manchmal eine Alternative für Abwässer, die mit klassischen biologischen oder physikalisch-chemischen Verfahren nur schwer zu reinigen sind. Der Strom, der extern verarbeitet werden muss, kann dann minimiert werden.

In einem Verdampfer wird die nichtflüchtige Verschmutzung des Wassers auf einen begrenzten Konzentrationsanteil konzentriert, in dem reines Wasser und evtl. vorhandene flüchtige Stoffe verdunsten und einen Kondensatstrom bilden.

Der Kondensatdurchsatz ist in der Regel relativ gut und kann in der Produktion oder bei begrenzter Nachreinigung wiederverwendet werden. Das Konzentrat wird typischerweise zur externen Verarbeitung entnommen.

Grundsätzlich werden für die Wasseraufbereitung zwei Arten von Verdampfern verwendet:

  • Vakuumverdampfer
  • Verdampfer mit mechanischer Dampfrückverdichtung

Anwendungen

Der konzentrierte Salzstrom kann in der Regel nicht ausgetragen werden und bedarf einer externen Aufbereitung. In einigen Fällen ist der hohe Salzgehalt eine Korrosionsursache, die bei der Auslegung der Bauteile zu berücksichtigen ist. Aufgrund der hohen Investitionskosten lohnt sich die Eindampfung nur bei relativ kleinen Verarbeitungsmengen.

Projektbeispiel