Wasser | Schlammverarbeitung

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Schlammverarbeitung: Abscheidung und Entwässerung

Ziel

  • Trockensubstanzkonzentration, Schlammeindickung, Schlammentwässerung, Schlammtrocknung

Prinzip

Bei der biologischen und physikalisch-chemischen Abwasserbehandlung entsteht jeweils ein Überschussschlamm, der aus dem behandelten Abwasser abgetrennt und daraufhin dem System entzogen werden muss.

Der Schlammaustrag ist ein wichtiger Betriebsaufwand und beinhaltet Transport und Aufbereitung. Je geringer der Trockensubstanzgehalt dieses Schlammes ist, desto mehr Geld wird für die Entsorgung des Wassers bezahlt. Die Reduzierung des Wassergehalts des Schlammes kann auch eine Voraussetzung für den Transport, die Verbrennung, die Kompostierung, die Geruchsentfernung oder gegen Verderb sein.

Um die Entsorgungskosten von Schlamm deutlich zu reduzieren, empfiehlt sich in vielen Fällen eine umfassende Schlammeindickung, Schlammentwässerung und/oder Schlammtrocknung. Verschiedene Eigenschaften des Schlammes, wie z. B. der Gehalt an organischen Stoffen oder Schwermetallen, der Feststoffgehalt und der Gehalt an freiem Wasser, bestimmen, welche Technik am besten geeignet ist, um die Gesamtkosten der Schlammbehandlung niedrig zu halten und gleichzeitig eine hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Schema Schlammverarbeitung

Ansatz Trevi

Trevi ist stets bestrebt, die Schlammproduktion zu minimieren. Dabei geht es sowohl um eine Reduzierung der Schadstoffbelastung aus der Produktion als auch um die Optimierung der Kläranlage (Belastung, Einsatz von Chemikalien). Je nach Menge und Art des Schlammes wird dann untersucht, ob und mit welcher Technik ein wirtschaftlicher Vorteil durch Eindickung, Schlammentwässerung oder Schlammtrocknung erzielt werden kann.

Implementierungsmöglichkeiten für Schlammeindickung:

Implementierungsmöglichkeiten Schlammentwässerung:

Implementierungsmöglichkeiten Schlammtrocknung :